Zähler & Ablesungen
Unter ObjekteZähler & Ablesungen führen Sie jeden Zähler des Hauses mit Nummer, Art, Messeinheit, Aufstellort und Anfangsstand.

Zählerarten
Wärmemengenzähler, Heizkostenverteiler, Kalt- und Warmwasser, Strom, Gas. Die Art ist nicht Kosmetik: Sie entscheidet, welche Kostenart der Zähler in der Nebenkostenabrechnung bedient.
Wärmemengenzähler und Heizkostenverteiler werden nie vermischt. Ein Heizkostenverteiler liefert einen dimensionslosen Anteil, ein Wärmemengenzähler eine Energiemenge — ihre Summe hätte keine Einheit.
Ablesen
Jede Ablesung trägt Datum, Stand und wahlweise ein Foto des Zählerstands. Aus dem vorherigen Stand ergibt sich der Verbrauch; die Liste zeigt ihn mit.
Das Ableseintervall am Zähler erzeugt die nächste Fälligkeit — FoxKI meldet sich 14 Tage vorher.
Eichfrist
Am Zähler steht seine Eichfrist. FoxKI meldet sich 90 Tage vorher, und das ist der längste Vorlauf im Produkt neben der Gewährleistung — mit gutem Grund: Ein Zähler mit abgelaufener Eichung darf nicht mehr zur Abrechnung verwendet werden (§ 33 MessEG). Der Vorlauf muss reichen, um ein Gerät zu bestellen und einbauen zu lassen, nicht nur, um daran zu denken.
Wie der Verbrauch in die Abrechnung kommt
Eine Kostenposition, die „nach Verbrauch" verteilt wird, liest die Zähler des Objekts. Damit das funktioniert, müssen zwei Dinge stimmen:
- Der Zähler nennt seine Einheit über die Einheitenreferenz (z. B. „WE01"). Eine Referenz, die die Abrechnung nicht kennt, wird verworfen — nicht auf eine andere Einheit addiert.
- Der Umlageschlüssel nennt die Zählerart. „Nach Verbrauch" allein benennt kein Gerät; ein Haus trägt Wärme-, Warm- und Kaltwasserzähler nebeneinander.
Fehlt eines von beidem, sagt die Prüfung der Abrechnung es Ihnen. FoxKI rät nicht, welches Gerät gemeint war — eine geratene Zuordnung liefert eine Zahl, die wie eine Ablesung aussieht.
Verwandt
- Nebenkostenabrechnung
- Energie & Nachhaltigkeit — der Energieausweis rechnet aus denselben Ablesungen.